warenwirtschaft newsletter 40


(Achtung, ein Hinweis: Wer nur wenig Zeit oder Geduld hat oder einfach einer dieser Menschen ist, die sich gerne aufs Wesentliche konzentrieren, sollte jetzt zum Ende des Textes springen und über die Feierlichkeiten anlässlich unseres Fünfjährigen und den dreisten Geburtstags-Schließtag lesen)

Pauken und Trompeten!

Da sind wir wieder.
Und man vermutet fast, nein, der Eindruck zwingt sich quasi auf, nein, es KANN gar nicht anders sein: Der Sommer hat nur auf unsere Schließzeit gewartet, um endlich volle Pulle zuzuschlagen. Und dank dieser freundlichen Haltung seitens des Sommers können wir seit Beginn letzter Woche mit einem derart üppigen und schönen Gemüseregal aufwarten, dass es nur so eine Art hat. Es ist die Jahreszeit der glücklichen Gemüsehändler. Kauft Erdbeeren, fast schwarz und zuckersüß! Kauft Kirschen! Kauft Melonen und Nektarinen! Und Tomaten, und Salate, so schwer, dass man damit Einbrecher erschlagen kann, falls die bei dem Wetter nicht auch an den Strand gehen wie alle anderen.

Das besonders schöne Obst und Gemüse ist aber nicht die einzige Neuerung.

Wie jedes Jahr in der Schließzeit haben wir viel Zeit mit Renovierungs- und Reinigungs- und Aufräumarbeiten verbracht. Nicht alle im Verkaufsraum, aber doch genug, dass ihr das eine oder andere bemerken können solltet.

Und: Was wir im Überschwang viel zu früh schon vor etlichen Monaten angekündigt haben, ist nun tatsächlich eingetreten – seit Ende der Schließzeit nehmen wir neue Mitglieder nur noch über eine Warteliste auf, wir sind jetzt endlich bei 650 angekommen und wollen dort bleiben. Warum wir das machen, könnt ihr irgendwo in diesem ewig langen Newsletter vom November letzten Jahres nachlesen.

Und: Schluss mit Elternzeit, der Autor dieser Zeilen gehört jetzt wieder zur arbeitenden Bevölkerung und hat nach einem halben Jahr alles Wesentliche verlernt. Wenn ihr ihn also orientierungslos im Laden herumtapern seht, helft ihm, so ihr könnt. Sprecht langsam und deutlich und mit hoher Stimme, gerne auch in Reimen, das ist ihm vertraut.

Und: Es ist euch vielleicht nicht aufgefallen, wie die Zeit verfliegt, aber die warenwirtschaft gibt es seit gestern um 9 Uhr schon fünf Jahre. Das wäre eine schöne Gelegenheit, nochmal das alte Foto vom Eröffnungstag hervorzukramen, geht aber leider nicht, da hab ich schon das letzte Mal für auf den Deckel gekriegt, weil wir da so dämlich drauf aussehen. So oder so: Der Anlass muss natürlich irgendwie angemessen begangen werden. Zum runden Jubiläum gibt es diesmal keine Party, sondern:

DIE FÜNF-JAHRE-FÜNF-LEUTE-FÜNF-TAGE-AKTIONSWOCHE!

Wahnsinn. Wir können es selber kaum fassen.
Was soll das aber heißen?
Es soll heißen: In der Woche vom 5. bis zum 9.8. (also schon ziemlich bald) übernimmt jeder von uns einen Tag und macht ein bisschen Programm. Und zwar so:

Montag 5.8. 16-19 Uhr
Kinderbastelstunde mit Berit und Arina (FÜR Kinder natürlich (wenn ich den Witz nicht mache, macht ihn jemand anders)) Bringt alle eure Kinder!

Dienstag 6.8.
Schokoladenkuchenwettbewerb – Wer backt den besten? Jurypräsident Florian Frötscher ist unbestechlich.
Bringt uns an diesem Tage bis 14 Uhr einen selbstgebackenen Schokokuchen! Hell, dunkel, vegan, mit Hack – wie auch immer Ihr meint, dass er sein muss. Bloß Bio sollte er sein, versteht sich. Wir werden ihn dann mithilfe einer ca. dreiköpfigen Jury kritisch nach äußeren und inneren Werten beurteilen. Und der Spitzenkuchen wird um 15 Uhr mit einem Geschenkkorb ausgezeichnet! Alle Kuchen werden schließlich im Laufe des Nachmittags von allen Interessierten aufgegessen.

Mittwoch 7.8. 21 Uhr
Filmabend mit Filmmogul Reuli, der extra für diesen Zweck neu angeschafften Leinwand und den norddeutschen Juwelen „Die Schimmelreiter“ von Lars Jessen und „Der Tatortreiniger“ (die Folge mit den Nazis, weil die mit am besten ist). Wer kommen mag, ist gebeten, sich an der Kasse in die Liste einzutragen, damit wir wissen, mit wieviel Leuten zu rechnen ist. Mehr als geschätzte vierzig kriegen wir im Café nicht unter – ihr seid gebeten, euch ein Kissen oder einen Klappstuhl oder eine Sofalandschaft mitzubringen, sonst kann es euch passieren, dass ihr auf dem Boden sitzen müsst. Es sei denn, es kommen nur fünf.

Donnerstag 8.8. 16-17 Uhr
Lesung – Gähn, Nico liest SCHON WIEDER irgendwas aus seinem „Werk“. Hoffentich nicht diese ewig langen Newsletter… Kann der nicht mal was anderes machen? Diesmal will er wohl was aus seinem unfertigen „Roman“ zum Besten geben, an dem er jetzt seit auch schon fast seit vier Jahren zu schreiben behauptet.

Freitag 9.8. 12-18 Uhr
Terrassenflohmarkt unter der Ägide von Anne – jeder darf mitmachen, Anmeldung vorausgesetzt. Anmeldungen und Rückfragen bitte direkt an Kollegin Knauss (per Telefon 0160 4617360 oder Mail)

Und dann ist die Aktionswoche um, und in der darauf folgenden schenken wir uns selber ein Geschenk:

Am Montag, dem 12.8. bleibt die warenwirtschaft ausnahmsweise geschlossen!

Weil sie das sonst aus der Reihe nie tut, ist es uns in fünf gemeinsamen Jahren noch nicht gelungen, mal zwei Tage zusammen wegzufahren, und das wünschen wir uns dieses Jahr zum Geburtstag. Klar, der Laden war gerade erst zwei Wochen zu, womöglich findet das der eine oder andere nicht angemessen – aber bitte bedenket: In der alljährlichen Schließzeit sind immer mindestens zwei von uns vor Ort und werkeln am Laden rum,sonst kriegen wir den ganzen liegengebliebenen Kram nicht ereldigt. Und wir wollen so gerne unseren ersten runden Hochzeitstag gemeinsam begehen. Wir hoffen, ihr habt dafür Verständnis – wir kommen bestimmt total fröhlich zurück, dann habt ihr auch ein bisschen was davon. Versprochen, das bleibt die Ausnahme, frühestens beim Zehnjährigen das nächste Mal.

Und noch ein Freudentanz ganz zum Schluss: Arina darf auch mitfahren auf den Betriebsausflug, denn sie heiratet ein. Tusch!
Nachdem ich in der Elternzeit nur alle naselang gehört habe, wie toll und richtig meine Vertretung, diese Arina, alles macht, ist es ja nur konsequent, dass wir sie bei uns behalten. Mensch, die Arina. Die arbeitet super und ist total nett. Kann ich fast froh sein, dass ich wieder zurückdarf ins Kollektiv. Die bestellt Gemüse und lacht freundlich und alles. Aber ich find schon noch einen Fehler an dieser Arina. Kann ja nicht sein, dass da nichts faul ist.

Nein, im Ernst: Wir freuen uns sehr. Wir haben einen guten Fang gemacht und können auf unserer Ausfahrt doppelt feiern: Unser Jubiläum und unseren Neuzugang. Und nächstes Jahr? Womöglich Sechs-Jahre-Sechs-Leute-Sechs-Tage-Aktionswoche. Nicht auszudenken.

Schöne Tage wünschen euch

 

Anne, Berit, Florian, Nico und Reuli – und dann bald auch ganz offiziell Arina
warenwirtschaft.
Brandaktuell- die neuesten Einträge einer der am häufgsten aktualisierte Websites der Gegenwart:
warenwirtschaft. die rückkehr.

noch kein sommer, aber trotzdem zu…

warenwirtschaft newsletter 39

Übrigens: Fans können alte Newsletter aus vergangenen Zeiten hier betrachten und zum Beispiel auswendig lernen.
Du bekommst diese Email, weil du (oder wir) dich mit der Adresse {email} angemeldet hast (oder haben). Willst du raus aus der Sache, dann kannst du dich hier abmelden.

fümf tage, fümf erfolge

Als kleiner Beweis, dass wirklich etwas stattgefunden hat, schieben wir hier ein paar Eindrücke nach, damit man sich ein Bild machen kann, wie sie denn so gewesen ist, unsere Jubiläumswoche.  Soviel vorab: Schön ist sie gewesen! Finden wir jedenfalls. Ach je, damals im August war offenbar noch Sommer…

Das WunderSlider Plugin fehlt.

 

Das WunderSlider Plugin fehlt.

 

Wir versichern außerdem eidesstattlich, dass auch der Filmabend, die Lesung und der Flohmarkt stattgefunden haben und schön waren. Bloß waren die Bilder alle doof oder verwackelt oder es gab halt keine. Das macht den Filmabend, die Lesung und den Flohmarkt aber nicht weniger schön oder weniger wahr!

 

 

fünf jahre. fünf-leute. fünf-tage.

Am 30.7. ist die warenwirtschaft 5 geworden. Wir sind alle in Würde mit ihr gealtert und feiern deshalb diesmal keine wilde Party, sondern eine AKTIONSWOCHE, wie seriöse Menschen es tun. Feiert mit! Hier das Programm:

Montag 5.8. 16-19 Uhr
Kinderbastelstunde mit Berit und Arina (FÜR Kinder natürlich (wenn ich den Witz nicht mache, macht ihn jemand anders)) Bringt alle eure Kinder!

Dienstag 6.8.ACHTUNG: geänderte Zeiten!
Schokoladenkuchenwettbewerb – Wer backt den besten? Jurypräsident Florian Frötscher ist unbestechlich.
Bringt uns an diesem Tage bis 16 Uhr einen selbstgebackenen Schokokuchen! Hell, dunkel, vegan, mit Hack – wie auch immer Ihr meint, dass er sein muss. Bloß Bio sollte er sein, versteht sich. Wir werden ihn dann mithilfe einer ca. dreiköpfigen Jury kritisch nach äußeren und inneren Werten beurteilen. Und der Spitzenkuchen wird um 17 Uhr mit einem Geschenkkorb ausgezeichnet! Alle Kuchen werden schließlich im Laufe des Nachmittags von allen Interessierten aufgegessen.

Mittwoch 7.8. 21 Uhr
Filmabend mit Filmmogul Reuli, der extra für diesen Zweck neu angeschafften Leinwand und dem norddeutschen Juwel „Die Schimmelreiter“ von Lars Jessen (Dank an Lars und den Aries-Filmverleih, die uns diese kleine Vorführung freundlich erlauben). Wer kommen mag, ist gebeten, sich an der Kasse in die Liste einzutragen, damit wir wissen, mit wieviel Leuten zu rechnen ist. Mehr als geschätzte vierzig kriegen wir im Café nicht unter – ihr seid gebeten, euch ein Kissen oder einen Klappstuhl oder eine Sofalandschaft mitzubringen, sonst kann es euch passieren, dass ihr auf dem Boden sitzen müsst. Es sei denn, es kommen nur fünf.

Donnerstag 8.8. 16-17 Uhr
Lesung  –
 Gähn, Nico liest SCHON WIEDER irgendwas aus seinem „Werk“. Hoffentich nicht diese ewig langen Newsletter… Kann der nicht mal was anderes machen? Diesmal will er wohl was aus seinem unfertigen „Roman“ zum Besten geben, an dem er jetzt seit auch schon fast seit vier Jahren zu schreiben behauptet.

Freitag 9.8. 12-18 Uhr
Terrassenflohmarkt unter der Ägide von Anne – jeder darf mitmachen, Anmeldung vorausgesetzt. Anmeldungen und Rückfragen bitte direkt an Kollegin Knauss (per Telefon 0160 4617360 oder Mail)

Und dann ist die Aktionswoche um, und in der darauf folgenden schenken wir uns selber ein Geschenk:

Am Montag, dem 12.8. bleibt die warenwirtschaft ausnahmsweise wegen Betriebsausflug geschlossen!

warenwirtschaft. die rückkehr.

Nur, dass ihr bescheid wisst: Wir sind jetzt wieder offen. Und neben vielen kleinen kosmetischen Neuerungen (Lampen, Farbe, Sauberkeit etc.) gibt es eine größere: Wer ab jetzt Mitglied bei uns werden möchte, muss auf die Warteliste. Was es damit auf sich hat, kann man hier in einem Newsletter von vor hundert Jahren nachlesen – wir waren etwas zu übermütig, als wir das angekündigt haben, es hat dann doch noch ein paar Monate gedauert, bis es so weit war. Aber: Jetzt seid ihr 650 Mitglieder, und dabei soll es erstmal bleiben.

noch kein sommer, aber trotzdem zu…

Von Vorwarnen kann man eigentlich schon gar nicht mehr sprechen…dafür ist es jetzt schon fast zu spät. Aber auch über das Medium Internet wollen wir vorsichtshalber nochmal bekanntgeben:

Die allseits beliebte und gefürchtete Sommerschließzeit kommt auf Euch (und uns) zu!!!

Dieses Jahr bleibt die warenwirtschaft vom 08. bis zum 20. Juli geschlossen.

 

Da wir die Zeit nicht nur dazu nutzen, uns ausgiebig auf die faule Haut zu legen, sondern all die kleinen Dinge erledigen wollen und müssen, die wir nicht tun können, wenn der Laden für Euch geöffnet ist (Renoviergedöns, Großputz, Dinge unter den Regalen finden, Reste essen…), würden wir Euch bitten, Eure Einkäufe nicht auf den letzten Tag zu konzentrieren.

Um nicht volle Regale putzen zu müssen (und weil die leckere Milch z.B. keine 2 Wochen hält), werden wir unser Angebot schon in den letzten Tagen vorher deutlich reduzieren.

Danke für Eurer Verständnis, und wir freuen uns auf Euch und volle, saubere Regale am 22. Juli!

Auf gutes Wetter,

eure warenwirtschaft

warenwirtschaft newsletter 39

Hamburg, im April des Jahres 2013

Liebe Warenkäufer,

ja, ihr merkt es sicher gleich beim ersten Satz. Ich bin nicht Nico, ich bin weiblich und die eine von den zweien, die endlich mal ihre Chance nutzt den Newsletter zu schreiben, solange Nico auf irgendeiner blöden malerischen Anhöhe in Italien Wein trinkt. Und meine Sätze werden nicht immer so lang sein, keine Angst. Ja wir vermissen ihn, den Nico, wird also Zeit, dass seine Tochter wieder auszieht und er wieder an uns hängt.

Ostern

ist rum. Das erste Ostern, an dem es genug Eier und Hefe gab, Dank unserer gewissenhaften Aufzeichnungen über Jahre, in denen Sätze stehen wie: „wenn ich das Wort Hefe noch einmal höre, drehe ich durch!!!“. Wir sind also zufrieden. Und nach all der Schneeschipperei kommt ja nun endlich die Sonne, es kann also mit guter Laune und neuer Hoffnung ein Leben nach den Eiern beginnen…

Bruder Hahn

…oder vielleicht doch nicht. Denn gerade diese Eier führen zu meinem nächsten Thema, das uns schon lange drückt und weswegen dieser Newsletter auch unbedingt jetzt geschrieben werden muss.

Voller Überzeugung und Elan haben wir im letzten Newsletter die Bruderhahn Initiative vorgestellt. Leider ist es nun so, dass unsere Eier vom Arpshof eine weitere unbestimmte Zeit (voraussichtlich bis zum Sommer) nicht Bruderhahn Eier sein werden. Dieses Eiergeschäft ist aber auch wirklich kompliziert. Zur Erklärung: auf dem Arpshof passt eigentlich alles, die Hühnerrasse, die Haltung, und und und, lediglich der Bauer dort hat soso viel umme Ohren, dass er den ganzen bürokratischen Aufwand, den das mit sich bringt, noch nicht auf die Reihe bekommen hat. Wenn es dann soweit ist, dann werden die Brüder im übrigen auch gar nicht auf dem Arpshof selber großgezogen (wie ich immer dachte) sondern der Demeter-Mäster (von dem der Arpshof seine Küken bezieht) zieht die Brüder auf und bekommt dann Geld vom Arpshof dafür. Da wir aber weiterhin die Arpseier gut finden und auch zu oft persönlich die Hühner dort auf den Feldern herumspazieren sehen, bleiben wir bei den Arpseiern und unterstützen auch die Bauern, die viel umme Ohren haben und warten geduldig auf das heilige Bruderhahn-Ei, was jetzt zugegebenermaßen sehr viel länger dauert, als wir alle gedacht haben.

Mitgliederdaten

Immer wieder kommt es vor, dass wir im Gespräch mit anderen Mitgliederläden darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir unsere Mitgliederdaten aktualisieren sollten. Es geht darum, dass wohl immer nach einiger Zeit, in der z.B. Kinder geboren werden, hin- und hergezogen wird u.s.w., so einiges in den Daten, die wir von Euch haben, möglicherweise nicht mehr stimmt. Jetzt nach knapp 5 Jahren war das wieder Thema bei uns und wir haben viel und lange hin und her überlegt.

Wir haben uns, aufgrund des großen Aufwandes und dem geringen Hang zur Kontrollsucht, dazu entschieden, die Daten nicht bei jedem einzeln zu checken. Viele von euch halten uns ja eh auch immer schön auf dem Laufenden. Solltet ihr das aber gerade lesen und dabei von lauter Musik gestört werden, weil nebenan ein 15-jähriger rumliegt, den ihr noch gar nicht angemeldet habt oder ähnliches, dann freuen wir uns über alle Datenänderungen, die ihr uns ganz modern und unkompliziert an die folgende Email-Adresse schicken könnt: mitglied@warenwirtschaften.de

Schrot und Korn

die Leserwahl. Juhu, wir haben schon wieder, Dank euch, zwei ganze Medaillen gewonnen. Leicht abgestiegen von Gold auf Silber in der Kategorie Preis-Leistung, wie immer Bronze in der Kategorie Gesamteindruck und wir sind sehr zufrieden und voll des Dankes.

Und vor allem ist das immer eine Chance für uns von Euch direkte Kritik und auch Lob zu bekommen. Und zum Glück ist das Lob so richtig dick und wir gleich 2-3 cm größer.

Aber auch die Kritik lesen wir sehr aufmerksam. Zu all den Kritikpunkten haben wir in früheren Newslettern schon unglaublich viel geschrieben (z.B. Öffnungszeiten, zweite Kasse und ähnliches). Wenn ihr also wissen wollt, warum wir immer noch um 19.00 abends schließen und all die Kritik daran uns nicht zum umdenken nötigt, dann lest bitte hier nach.

Pute mit Milch

ein richtig leckeres Abendessen und auch wieder ein Thema, über das wir euch hier berichten wollen.

Wie wir von unserem Großhandel erfahren haben, hat Carsten Bauck vor die Putenaufzucht auf dem Bauckhof völlig neu zu planen. Hierzu gibt es einen Artikel aus BioHandel-online, in dem eine Studie die Gesundheit biologisch gehaltener Tiere mit derjenigen konventionell gehaltener vergleicht. Ergebnis: Überzüchtung und Antibiotika-Einsatz auch bei Bio-Puten. Das zentrale Problem hierbei ist die Rasse, die zwar viel Fleisch bietet, aber für die Biozucht nicht geeignet ist. Die Tiere werden oft krank und benötigen dann z.B. Antibiotika.

Als erste Konsequenz daraus gibt es vorerst kein Putenfleisch und keine Putenwurstwaren vom Bauckhof mehr – zu Weihnachten soll es dann aber erste Bronzeputen geben. Diese Rasse ist eben weniger fleischergiebig, dafür aber stabiler und weniger anfällig.

Alle anderen Lieferanten stehen bei unserem Großhändler auf dem Prüfstand und gegebenenfalls werden sie die Produkte kurzfristig auslisten. Wir warenwirtschaftler finden das gut.

Beim Thema Milchpreis hat sich unser Großhandel entschlossen, den üblichen Weg von „ein Discounter geht vor, die anderen ziehen nach“ zu unterbrechen: „Aus verschiedenen Gesprächen mit Erzeugern war herauszuhören, dass die Auszahlungspreise der Molkereien nicht ausreichen, um nachhaltig demeter-Milch erzeugen zu können. Als Zeichen unserer Solidarität mit den demeter-Milchbauern erhöhen wir daher die Milchpreise für die Produkte der Molkerei Schrozberg und reichen den Erlös an die Erzeuger weiter. Je Liter zahlen wir 10ct mehr, d.h. für ein 500g Joghurt Glas 5ct mehr. Wir wollen damit ein Signal setzen und hoffen, Ihr unterstützt diesen Weg.“ Auch das finden wir warenwirtschaftenden gut und unterstützenswert.

Also in Zukunft gerechte Milch ohne Pute zum Abendessen. Lecker. Vielleicht auch mit nem Hackbraten in Katzenform – ein unerfüllter warenwirtschafts-weihnachtsessenswunsch. Ok, jetzt wird’s absurd, wir kommen zu den leckeren neuen Artikeln in unserem Sortiment:

Neue Artikel

  • Weleda hat die Produktion des beliebten Rosmarinshampoos und des Kastanienshampoos eingestellt. Dafür gibt es 3 neue Shampoos aus Hafer, Weizen und Hirse, die sollen auch sehr gut sein.
  • Urtekram hat die neue Birkenlinie, steht in unserem Kosmetikregal und findet noch keine Käufer…
  • Verschiedene Tees:
    Granatapfel-Orange, Erkältungs-, Magen-Darm- und Blasen-Nierentee, neue Puka-Tees – voll lecker und schön!
  • Total gesunde Öle: Leinöl mit Nachtkerze und Granatapfel, Omega 3-6-9 – öl, Olivenöl mild in 1l
    Honig von der Imkerei Seusing aus Berlin in verschieden Sorten je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit
  • Grüner Pfeffer in Kokos-Essig-Lake
  • Und endlich wieder da: Zwiebelschmelz in großgroßgrößer.
  • An der Weinwand neu aus Valencia: Falcata tinto und Falcata Seleccion Casa Gran
  • Voelkel hat den Saft Heimischer Multi nun fest im Sortiment. Eine sinnvolle Entwicklung, wie wir finden. Dazu gibt es den Saisonsaft Ananas-Kokos.
  • Daneben gibt es nun den Streuobst-Apfelsaft „Nachbars Garten“ von der total sinnvollen und regional Initiative „Das Geld hängt an den Bäumen“. Nur leider (infolge der Herkunft aber recht nachvollziehbar) nicht bio-zertifiziert.
  • Schon länger im Regal, aber noch nicht angemessen gewürdigt sind der Rhabarber-Ingwer-Sirup vom Demeter-Hof Weggun und der HolySirup Holunderblütensirup von strandgut (den man ja schließlich für den sicher immer noch trendigen Cocktail Hugo brauchen kann, aber durchaus auch mit heißem Wasser aufgießen kann so lange es noch kalt ist draußen).
  • Außerdem der tolle Cafe Pino von Kornkreis: ein Lupinenkaffee und laut Lou ein tatsächlich leckerer Kaffeeersatz, den sie nicht alleine trinken möchte
  • Im Kühlregal schließlich hat es auch Saisonspezifisches (es ist ja glasklar Frühling und quasi auch schon Sommer da draußen) – Limetten-Zitronen-Joghurt von Söbbeke, sowie Waldfrucht-Mascarpone und Rhabarber-Apfel-Joghurt von Schrozberg.
  • Dazu gibt es vegetarische Bratgriller mit Kräutern und Curry-Mango-Tofu.

Wer

nun meinen Newsletter viel viel besser findet, der behält das besser für sich, denn mein Schreiberego ist viel viel kleiner, als das Nicoschreiberego. Lassen wir ihn also in dem Glauben, dass nur er die allerbesten Newsletter schreiben kann, und dass wir dafür alle dankbar sind und ihn bewundern…

 

Anne, Berit, Florian, Nico und Reuli

warenwirtschaft.