warenwirtschaft newsletter 12

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Hamburg, bloß zehn Tage später als beim letzten Mal. Also im November 2008. Immer noch. An einem schönen, sonnigen Tag im Herbst jedenfalls.

Liebe Gemeinde!

Ein paar Neuigkeiten, und schon können wir uns wieder nicht mehr zurückhalten. Aber das eine oder andere vom Folgenden solltet ihr wohl besser früh als spät wissen, also: Newsletter Nummer 12.

Wir machen dicht
Und zwar zwischen Weihnachten und Neujahr, für Inventur, Instandsetzungsarbeiten und, zugegeben, den einen oder anderen Besuch bei der Familie.
Am Heiligabend öffnen wir trotz Mittwoch ausnahmsweise vormittags – aber auch nur vormittags, nämlich von 9 bis 12. Allerdings solltet ihr an dem Tag damit rechnen, dass bei uns a) die Hölle los ist und b) ihr den einen oder anderen Einkaufswunsch nicht mehr erfüllt bekommt, weil wir versuchen werden, möglichst viele frische Sachen auszuverkaufen, damit sie uns über die Schließzeit nicht vergammeln. Unsere Empfehlung: Macht eure Einkäufe möglichst schon vorher…
Dann schließen wir bis zum 2. Januar um 9
, und danach geht alles weiter wie gehabt.

Fleischliste
Im Internet und im Laden ist jetzt eine neue Liste für Fleischbestellungen zu finden – nicht, dass ihr mit den Listen, die ihr vielleicht zuhause ausgedruckt liegen habt, die tollsten Fleischpläne macht, und dann haben wir das Gewünschte gar nicht mehr im Programm. Solche Fleischsortimentsänderungen werden abhängig von den Schlacht-Terminen gerade unserer kleineren Lieferanten immer wieder mal vorkommen, es lohnt sich also, hin und wieder vor Bestellungen nachzusehen, ob es eine neue Liste gibt.

Der Novello
Nach dem großen Erfolg des Federweißen und des Primeurs, der französischen Variante des Frühweins, kommt jetz der erste italienische Wein des jahres 2008! Novello di Filippo aus Umbrien. Umbrien! Welch eine Herkunft! Filippo! Welch ein Name! 2008! Welch ein Jahrgang! Spanien Europameister! Obama gewählt! Warenwirtschaft gegründet! Wirtschaft im Aufruhr! So ein junger Wein und doch schon stolze 13,5%! Respekt!

Jahrhundertwahl
Kaum zu glauben, wie sich die Ereignisse überschlagen: Erst beobachtet die Welt mit angehaltenem Atem die Wahl des neuen Präsidenten der USA, und kaum hat Obama gewonnen, kaum atmet die Welt erleichtert auf, kaum hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, kündigt sich schon der nächste an: Die Schrot&Korn ruft auf zur Wahl des allerbesten Bioladens. Und hierfür stehen wir ein: Sollten wir diese historische Wahl gewinnen, werden wir hin und wieder den einen oder anderen Gemüsepreis senken, wir werden weiterhin zum Schutz des Klimas fast immer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, und wir werden aufs Engste mit dem von uns sehr geschätzten Mr. Obama in der Schaffung einer besseren Welt zusammenarbeiten. Yes we can! Aber we can nur, wenn ihr uns eure Stimme gebt, und zwar unter diesem Link. Leider ist die warenwirtschaft noch nicht in der komfortablen Runterklapp-Liste (Computerjargon) des Online-Wahlzettels enthalten – wenn ihr uns also wählen wollt, müsst ihr uns von Hand eintragen. Umständlich, ja – aber ein kleiner Preis. Oder?

Sortimentserweiterungsbremse
In den letzten zwei Monaten haben wir auf sehr viele eurer Wünsche reagiert und unser Sortiment beträchtlich erweitert. Dabei haben wir aber unterschätzt, dass jedes neue Quarkpäckchen im Regal, das vorher nicht da war, eine kleine Neuinvestition ist – mit anderen Worten: Wir haben für diese Erweiterungen ziemlich viel Geld ausgegeben, ohne es so richtig zu merken. Deswegen haben wir entschieden, uns in dieser Hinsicht zumindest für den Rest des Jahres ein bisschen zurückzuhalten. Ihr könnt uns natürlich weiter gerne sagen, was euch fehlt, und wir denken dann gerne darüber nach – aber bitte habt Verständnis, dass wir in nächster Zeit nicht ganz so viele Wünsche gleich in die Tat umsetzen werden.

Heißgetränk
Und weil ihr jetzt sowieso schonmal am Lesen seid, ergreifen wir die Gelegenheit und erinnern nochmal an etwas Un-Neues aus dem letzten Newsletter: Am Samstag, 22.11., ab 17 Uhr trinken wir gemütlich Glühwein (und auch familienfreundlichen Punsch), vorzugsweise unter sternenklarem Himmel, ins knisternde Feuer schauend, mit von der Kälte ganz roten Näschen und Bäckchen, aber glücklich. Alle Leute mit Näschen und Bäckchen sind willkommen.

Schöne Tage,
Anne, Berit, Florian, Nico und Reuli

 

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